Eine kleine Knotenkunde

Knoten sind auf See und im Lager eine Notwendigkeit, packt man jedoch gerade sein Zelt aus und sieht das beim letzten mal ein Gruppenmitglied sämtliche Leinen wild zusammengewurschtelt hat, kann man doch schon mal die Krise kriegen. Deshalb gibt es bei uns den Grundsatz, dass nur Pfadfinder, Feuerwehrler und Segler an Leinen und Seile dürfen. Da dass jedoch nicht so bleiben sollte habe ich mal das Netz durchforstet, und habe im Unisport der Münchner Uni was Nettes gefunden.

Achterknoten
Er wird verwendet um das Ende eines Seils abzuschliessen, oder um zu verhindern, dass ein Seil, welches durch eine Öse läuft, aus dieser herrausrutscht. In Seglersprache heisst das: man verhindert, das es "ausrauscht".


Kreuzknoten
Dieser einfache Knoten wird benutzt um zwei gleichstarke Seile zu verbinden.


Palstek
Er wird verwendet um ein "Auge", also eine sich nicht zusammenzeihende Schlaufe, zu bilden.


Schotstek
Er verbindet zwei Seile unterschiedlicher Stärke.


Rundtörn
Mit diesem Knoten befestigt man Seilenden an Ringe, Topf- und Eimerhenkeln und anderen Sachen.


Roringstek
Er wird benutzt um Seilenden an verschiedenen Dingen zu befestigen. Er ist die haltbarere Variante des Rundtörn.


Stopperstek
Mit diesem Knoten befestigt man ein Seil an einem anderen. Er hält auch wenn beide Seile in entgegengesetzte Richtung belastet werden, d.h. er rutscht nicht. Ich benutze ihn immer um Zeltleinen zu spannen.


Webeleinstek
Er wird vewendet um Seile kurzfristig und schnell an etwas zu befestigen. Er rutscht auch nicht ab wenn man längs zur Befestigung zieht, ähnlich wie der Stopperstek.


Belgen einer Klampe
Diesen Knoten nennt man Kopfschlag. Er wird verwendet um das Ende eines Seils an einer Klampe, oder Vergleichbarem festzumachen.


Spleissen
Diese Technik verwendet man um zwei gedrehte Seile dauerhaft zu verbinden oder dauerhaft ein "Auge" zu machen. Spleissen ist recht aufwendig, bedarf einiger Übung und Zeit, ist allerdings wesentlich bruchfester als ein Knoten und hält ein für alle Mal.


Affenfaust
Sie ist die etwas aufwendigere, edlere und haltbarere Variante des Achterkotens. Sie ergibt einen recht schönen Schlüsselanhänger.